Friedenstraining

FriedenstrainingSo gehen wir miteinander um…

Ich bin höflich!

Ich bin hilfsbereit!

Ich bin verständnisvoll!

Ich kann zuhören!

Wir sind höflich!

Wir sind hilfsbereit!

Wir sind verständnisvoll!

Wir können zuhören

MUT ZUM FRIEDEN

Ziele in den Bereichen Soziales Lernen und Friedenserziehung unserer Beratungslehrerin Dipl. Päd. Elfriede Schellander im Schuljahr 2013/14

“Es erfordert tatsächlich Mut, Friedenserziehung und friedliches Zusammenleben als oberste Maxime zu leben.”

Konflikte werden bearbeitet – professionell bearbeitet und begleitet und zwar auf allen Ebenen:

 Auf der Ebene ICH

Selbstwertstärkung, Umgang mit Emotionen, Ängsten, Problemen, das Kennenlernen der eigenen Stärken, Hilfestellung, Förderung und Begleitung mit dem Ziel:
„Ich fühle mich in mir wohl, spüre wenn ich aus der Balance komme und lerne, wie ich wieder ins Gleichgewicht komme, wenn es einmal nicht so ist, ich weiß wer mir dabei helfen kann und habe den Mut zu fragen.“

Auf der Ebene ICH UND DU

„Ich lebe, lerne, spiele, rede, esse, lache, arbeite mit dir friedlich und so, dass wir beide uns wohl fühlen können. Ich weiß wie ich Konflikte friedlich lösen kann und weiß wer mir dabei hilft, wenn ich und du es allein nicht schaffen. Ich habe den Mut um Hilfe zu bitten.“

 Auf der Ebene  WIR

Unsere Klasse ist eine Gemeinschaft von vielen unterschiedlichen Menschen. Wir sehen verschieden aus, sind Mädchen und Buben, können verschiedene Dinge verschieden gut, sind unterschiedlich groß, schwer und haben unterschiedliche Gefühle. Wir haben unterschiedliche Ansichten und Interessen.
„Wir begegnen einander respektvoll und friedlich. Wir wissen wie wir miteinander streiten können und uns auch wieder vertragen. Wir wissen wer uns hilft, wenn wir es allein nicht schaffen.“

Auf der Ebene des WIR UND IHR

„Wir gehören zu einer Schule, auch wenn wir in verschiedenen Klassen gehen. Wir helfen einander, sind Vorbilder füreinander und helfen dabei mit, dass alle stolz sein können diese Schule zu besuchen.

Auf der Ebene WIR ALLE HIER

In unsrer Schule begegnen Erwachsenen und Kinder einander höflich und mit Respekt. Wir achten die Besonderheiten jedes Einzelnen und sprechen offen über Probleme. Wir loben einander, grüßen höflich, achten darauf, dass die Schule sauber und schön bleibt, sodass noch viele Kinder sich hier wohl fühlen können. Wir wissen, dass es Konflikte und Missverständnisse gibt und dass jeder Fehler machen kann, wissen aber auch, dass jedes Problem die Lösung in sich trägt, wir brauchen nur manchmal Hilfe die Lösung zu suchen oder mehrere Lösungen zu finden.

 

Mut zumfrieden

Jahresschwerpunkt 2012/13 “Es war ja eh nur Spaß”

Mobbing erkennen und vorbeugen sowie Einfühlungsvermögen und Abgrenzung ins Gleichgewicht bringen

Was für die einen „ja eh nur Spaß“ ist, kann für die anderen zutiefst verletzend und demütigend sein. Damit aus einer Entgleisung kein Mobbing wird und wie man damit umgeht, ist Thema dieses Moduls.

Die SchülerInnen lernen eigene und fremde Grenzen kennen und auch einzufordern. Damit können sie beginnende Ausgrenzung oft selbst zu beenden, indem sie sich einfach nicht darauf einlassen. Auch fühlen sie sich in Situationen ein, wo sie von der Gruppe unterstützt aber auch ausgegrenzt werden. Anschließend überlegen sie, was man tun kann, wenn es einem schlecht geht, damit soziale Situationen in der Gruppe nicht entgleisen müssen.

In einer gemeinsamem Informationsveranstaltung für Eltern und PädagogInnen wird der Begriff „Mobbing“ und der Unterschied zwischen Mobbing und einem Konflikt erklärt, die Dynamik von Mobbing erläutert und aufgezeigt, welche Rollen alle Beteiligten eines Mobbingprozesses einnehmen. Zusätzlich werden Tipps für Eltern von Mobbingopfern und -täterInnen gegeben und diskutiert.

In einer eigenen Fortbildung lernen die PädagogInnen Maßnahmen und Modelle kennen, um präventiv, aber auch im Anlassfall kompetent agieren zu können.

Leistungsumfang:

• 1 Eltern-PädagogInnen-Abend (Dauer 1,5 Stunden)
• 4 x 2 Schulstunden Workshop/Klasse
• 1 PädagogInnen-Fortbildung (Dauer 4 Stunden)
• Fotoprotokolle für jede Veranstaltung

 

Jahresschwerpunkt 2013/14 “Wehr dich – aber richtig!”

Wehr dichEin Programm für Schulen, denen es wichtig ist, dass ihre SchülerInnen lernen/üben, sich in vielen möglichen Konfliktsituationen im (Schul-) Alltagadäquat zur Wehr zu setzen (Schlagfertigkeit) bzw. sich auch für andere einzusetzen (Zivilcourage).

Kinder müssen sich oft Dinge anhören, die „unter die Gürtellinie“ gehen und stehen dem ohnmächtig gegenüber. Oft wissen sie sich gar nicht oder nicht anders zu wehren als körperliche Gewalt anzuwenden und geraten damit in das Dilemma: „Ich will mich wehren, aber dann bin ich die/der Böse. Dann bin ich dran!“ Mit einem gesunden Maß an Schlagfertigkeit lassen sich viele Angriffe sofort abwehren, sodass es erst gar nicht zu gröberen Konflikten oder sogar Mobbing kommt.

Doch nicht nur der Blick auf das eigene „Sich-zur-Wehr-Setzen“ ist Inhalt dieses Moduls, sondern auch das „Sich-für-andere-ein-zu-Setzen“ und damit Zivilcourage zu beweisen und Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen.

In einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für Eltern und PädagogInnen werden Vorschläge und Tipps gegeben, wie man mit Kindern üben kann, sich richtig zu wehren. Diskutiert wird dabei auch die Vereinbarkeit mit einer gewaltfreien Erziehung, zusätzlich werden auch Begriffe wie Notwehr, Gewalt, gewaltfreie Erziehung, … geklärt.

In einer separaten PädagogInnenfortbildung werden die Inhalte und Methoden der SchülerInnenworkshops ausführlich reflektiert und betrachtet, um so Impulse für die Weiterarbeit mit den SchülerInnen zu dem Thema zu bekommen. Weitere Schwerpunkte: gewaltfreie Kommunikation, wie kann man Kinder (in Pausen) unterstützen, Gradwanderung zwischen „schlagfertig sein“ und „frech sein“,…

Jahresschwerpunkt 2014/15 “Ich seh etwas, was du nicht siehst”

in Zusammenarbeit mit Styria Vitalis und Friedensbüro Graz

Friedentraining _ich sehUns ist bewusst, dass Medien heutzutage im Leben der Kinder einen hohen Stellenwert haben. Wir wollen in der Volksschule Seckau mit diesem Jahresprojekt  einen bewussteren Umgang damit fördern .

Kinder nehmen ihre Umwelt anders wahr als Erwachsene, viele Eindrücke erreichen sie „ungefiltert“ und klingen noch lange und nachhaltig in ihnen nach. Ein besonders sensibler Bereich ist hier die Gewalt in den Medien – von der Fernsehserie bis zum Computerspiel – oft nehmen Kinder da unbewusst Dinge wahr, die Erwachsene schon lange nicht mehr sehen. Jedoch nicht nur die Qualität der Inhalte sondern auch das Ausmaß des Bildschirmkonsums hat Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Kinder.

In diesem Projekt zeigen wir, vom Friedensbüro Graz, SchülerInnen, PädagogInnen, Eltern Handlungsalternativen im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf.

In einer gemeinsamen Informationsveranstaltung für Eltern und PädagogInnen werden die Auswirkungen von zu hohem Bildschirmkonsum und Gewaltinhalten aufgezeigt und Tipps zum Umgang mit verschiedenen Medien gegeben.
Inhalte der SchülerInnenworkshops:

FAIRNESS URKUNDEN für die Erfolge im GEMEINSCHAFTSTRAINING

Unsere Schule ist nicht nur ein Ort der Wissensvermittlung, sie hat auch die Aufgabe, Schülerinnen und Schüler auf ein aktives Leben in unserer Gesellschaft vorzubereiten.  Sich für  friedvolle Lösungswege entscheiden und sich für schwächere Menschen einsetzen und so zu einer demokratischen Gesellschaft einen Beitrag leisten, das wurde im Gemeinschaftstraining geübt. Die Kinder haben geübt, sich für eine gemeinsame Sache zu engagieren, um etwas zu bewirken – das macht sich nicht nur in der Schulzeit bezahlt, sondern auch im späteren Leben.
Dafür haben wir die FAIRNESS URKUNDE von unserer Gemeinschaftstlehrer Frau  Monika Gruber erhalten.
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Unser Motto des Jahres 2015/16 ist weiterhin BE WEG EN.

Unser Jahresprojekt – BE WEG EN
Der Abschlusstag ist der Besuch des Grazer Hauptbahnhofs mit Führung in 4 Gruppen mit Guides vom Klimabündnis.
Die ÖBB hat uns – mehr als 60 Personen –  zu der Fahrt eingeladen.
Die 2 stündige Führung wurde im Rahmen unseres Jahresprojekts durchgeführt und für uns ebenfalls kostenlos.
Die Bahnfahrt gab Zeit zum regen Austausch und war ein sapnnendes Erlebnis.
Auf dem Bahnhof gab es viele Besonderheitenl zu entdecken: Fahrradreparaturplatz mit Luftdüse, Markierungen für Sehbehinderte,
Modelbahnhof und Videos über den Umbau, Erzählngen über die Bergung einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg…
Ein schöner gemeinsamer Abschluss.

Unser Motto des Jahres 2016/17 ist weiterhin BE WEG EN.
Unser Mobiltätsprojekt geht in die 2. Runde.
Dr Anna Maria Maul begleitet uns noch ein Jahr, das Projekt wird vom BMfB bezahlt.
Kindergarten, AGS und VS arbeiten zusammen, die NMS macht bei verschieden Projekten auch mit.
Diese Aktionen haben wir wie in den letzten Jahren auch im kommenden Schuljahr geplant: Straßenmalaktion, Klimameilenaktion, Mobilitätswoche, CrossCountryLauf, MachDich Sichtbar, HalloAuto, Radfahrprüfung.